Schneller sterben mit diesen 6 Lebensmittelzusatzstoffen

31.05.2009

Viele nennen sie das “heimliche Gift im Essen”. Andere handeln gemäß der Maxime: Wenn’s nicht verboten ist, kann’s so schlimm ja nicht sein.

Ab und zu ist das wohl auch so. Aber leider essen viele Leute heutzutage so gut wie nichts anderes, außer Essen, das mit Lebensmittelzusatzstoffen versetzt ist.

Hier ist eine Auswahl an 6 besonders häufig zu findenden – und besonders bedenklichen – Lebensmittelzusatzstoffen.

E250 macht das Fleisch rot

E250 macht das Fleisch rot

Natriumnitrit (E250)

Natriumnitrit wird benutzt um Fleisch zu konservieren, die rote Farbe zu erhalten und den Geschmack zu verbessern.

Natriumnitrit zügelt das Bakterienwachstum im Fleisch – allerdings deuten Studien daraufhin, dass es krebserregend sein kann, wenn man es isst. Und wer Fleisch grillt, das mit Natriumnitrit versetzt wurde, kann auch gleich noch ein bisschen Asbest in seinen Kaffee rühren.

Nichts gegen echte Nüsse - nur die Chemiebomben-Version

Nichts gegen echte Nüsse - nur die Chemiebomben-Version

Butylhydroxyanisol und Butylhydroxytoluol (E320 und E321)

Beides ähneln sich in ihrer Funktion (und Giftigkeit): sie verhindern, dass Essen ranzig wird (vor allem Knabberzeug und Nüsse). Wird teilweise auch in Bäckereien zur Marzipanherstellung verwendet und muss dort nicht deklariert werden. In Österreich ist das Zeug verboten, aber wir Deutschen sind ja nicht so zimperlich. Beide Stoffe sind biologisch kaum abbaubar, und so manch einer vermutet auch hier einen Zusammenhang zu Allergien und Schlimmeren. In Tierversuchen wurden mit E321 Lebertumore hervorgerufen, und die International Agency for Research on Cancer Stuft beide Stoffe als carcerogen ein.

Instantsuppen: Fast immer mit MSG

Instantsuppen: Fast immer mit MSG

Geschmacksverstärker (E620, E621, E622, E623, E624, E625)

Hinter einer Vielzahl an Namen und Bezeichnungen verbirgt sich doch meistens eine Form von: Mononatriumglutamat. Foodies kennen es unter dem Namen MSG, und mittlerweile werben viele Restaurants in den USA und Asian mit “No MSG”.

Dieser Geschmacksverstärker ist in fast jeder Tütensuppe, fast jedem Brühwürfel und in allerlei anderen Dingen enthalten.

Mononatriumglutamat versucht bei manchen Menschen Kopfschmerzen und Übelkeit, und in Tierversuchen wurden Nervenschäden im Gehirn nachgewiesen. Prof. Richard Raedsch vom Bund Deutscher Internisten (BDI) warnt, dass Glutamat bei Kindern zu

zu Fieber, Angstzuständen und Verwirrtheit führen kann.

Der renommierte Alzheimer-Forscher Prof. Konrad Beyreuther (Universität Heidelberg) meint, dass es Zusammenhänge zwischen Glutamat und der Entstehung von Alzheimer gibt. (Wem sein Gedächtnis lieb ist, der sollte sich den KopfKurs zulegen).

Und Kinderarzt Professor Michael Hermanussen von der Universität Kiel sagt, dass der Geschmacksverstärker die natürliche Hungergrenze aufhebe und man deshalb mehr esse – und folglich auch leichter zur Fettleibigkeit neige.

Auch die Presse hat schon oft darüber berichtet. Dann doch lieber Salz.

Pommes frittes: Gut für Herzattacken

Pommes frittes: Gut für Herzattacken

Gehärtetes Fett (trans-Fettsäuren)

Pommes frites, Blätterteig, Fertigsuppen, frittiertes Futter enthalten häufig besonders viele trans-Fettsäuren.

Wie erkennt man es? Auf Lebensmitteln werden trans-Fettsäuren nie aufgelistet, stattdessen wird es als gehärtetes Fett deklariert.

Herzerkrankungen mögen Menschen die viele trans-Fettsäuren futtern besonders gern. Herzattacke, Schlaganfall, Nierenversagen oder ein amputiertes Bein gefällig? Dann immer tüchtig rinn mit die Instantsuppen.

In Dänemark muss der Anteil an trans-Fettsäuren in Nahrungsfetten unter 2% liegen, in Österreich wird gerade an einem entsprechenden Gesetzesentwurf gearbeitet und in USA sind einzelne Staaten gerade dabei trans-Fettsäuren komplett zu verbieten.

Wir Deutschen sind mal wieder härter im Nehmen, uns macht das natürlich nichts aus.

Zuckerfreie Kaugummis: meistens Aspartam

Zuckerfreie Kaugummis: meistens Aspartam

Aspartam

Aspartam ist ein häufig verwendeter Süßstoff und Zuckerersatz. Früher war es die Firma Monsanto (die heute Weltmarktführer im Handel mit gentechnisch verändertem Saatgut ist), die Aspartam hergestellt hat, heute tun das andere.

Mit Aspartam wird (sehr) viel Geld verdient, und dementsprecht stecken enorme wirtschaftliche Interessen dahinter. Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass Aspartam unbedenklich ist, werden häufig ob ihres vermeindlichen Mangels an Neutralität kritisiert. Ich schlage vor, einfach mal im Internet nach Aspartam zu suchen, die Informationen sind alle leicht zu finden. Oder besucht die Seite der Gesellschaft für Ernährungskunde GmbH. Viele Experten, die sich intensiv mit dem Thema Süßstoffe befasst haben sind der Meinung, dass Aspartam “der schlimmste aller Süßstoffe” ist.

Acesulfam-K (E 950)

1967 zufällig von einem Forscher der Hoechst AG entdeckt, ist es heute eine weitverbreiteter Süßstoff.

In Tierversuchen konnte mit Acesulfam-K Lungentumore, Brusttumore, verschiedene Leukämieformen und andere Krankheiten ausgelöst werden (mehr Infos auf Englisch hier).

Insgesamt scheint es, als ob die deutsche Gesetzgebung wesentlich lascher ist, als die Gesetzgebung anderer Länder. Vielleicht liegt es ja daran, dass es hierzulande soviele chemieverarbeitende Großkonzerne gibt?

Prinzipiell halte ich mich von Essen fern, dass alzuviele Zutaten hat, die sich lesen wie ein Chemiebuch. Allerdings bekomme ich dann immer wieder gesagt: Dann kann man ja bald garnichts mehr essen.

Ist nicht meine Erfahrung. Es gibt eine ganze Menge leckeres Zeug, aber man muss sich mal vertraut machen mit echtem Essen.

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Nadine March 18, 2011 at 16:54

Hallo,

ja, ich kann dem auch nur zustimmen. Finde es schlimm was alles in Nahrungsmitteln enthalten ist und worüber sich viel zu wenig Gedanken gemacht werden. Gerade bei der Ernährung meiner Kinder bin ich sehr vorsichtig. Sehr geholfen hat mir da mein Kinderarzt, der mich erstmal über vieles aufgeklärt hat. Jetzt bin ich sehr vorsichtig und schaue lieber dreimal auf die Inhaltsstoffe. Da kann ich übrigens jedem empfehlen, sich auch mal beim Kinderarzt beraten zu lassen, viele Allergien werden durch Lebensmittel hervorgerufen.

Viele Infos und Adressen gibt es auch hier: Tipps und Adressen Kinderärzte

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Ramin March 20, 2011 at 18:25

Hallo Nadine,

danke für Deinen Beitrag. Ja, das Thema beim Kinderarzt anzusprechen ist eine sehr gute Idee.

Viele Grüße,
Ramin

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