Staatlich subventionierte Blind Dates in Singapur

14.07.2009

In Singapur ist die Geburtenrate niedrig – deshalb hat die Regierung eine Liebes-Kampagne in Gang gesetzt. Potentielle Partner werden in Blind-Dates verkuppelt, alles mit staatlicher Förderung. Und Promoterinnen in kurzen roten Röcken werden auf die Straße geschickt um die Partnerfindung zu promoten. Wer hätte das gedacht, dass der Staat der durch ein Kaugummiverbot berüchtigt wurde auch zu solchen Maßnahmen greift. Schau selbst.

Geburtenrate, Überbevölkerung und Entwicklungshilfe

Manche Leute, die gegen Entwicklungshilfe für die ärmsten Länder sind, bringen häufig das Argument, dass die Überbevölkerung sowieso ein Problem für die Erde wird. Wenn wir also beispielsweise in Afrika Malaria bekämpfen und die Kindersterblichkeitsrate senken, verschlimmern wir damit nur das Problem der Überbevölkerung, so ihre Logik. “Leider” entspricht das nicht den Fakten. Die Länder mit der geringsten Kindersterblichkeitsrate und dem größten Wohlstand haben meist das geringste Bevölkerungswachstum – teilweise, wie in Singapur [in Land in dem das pro-Kopf Einkommen deutlich höher ist als in Deutschland], sogar so weit, dass es nicht genügend Bevölkerungswachstum gibt.

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