Noch mehr Fake Foods

10.07.2009

“Lebensmittelimitate” nennt es sich. So wird essen gemacht, dass eigentlich kein echtes Essen ist. Besonders häufig wird es in Kantinen von Krankenhäusern oder Altenheimen eingesetzt, doch auch in den Supermarkt regalen findet man immer häufiger Fake Foods.

In diesem Zeitungsartikel wird gezeigt, wie eine echte Garnele aussieht, und wie eine falsche Garnele (hergestellt aus Fischeiweißen, Farbstoffen und Aromen) aussieht. Der Unterschied ist noch erkennbar – aber es ist beim rasanten Fortschritt der Wissenschaft wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis echtes Essen von im Labor hergestellten Essen mit bloßem Auge kaum noch zu unterscheiden ist.

Nachtrag vom 16. Juli 2009: Auch beim Eis wird geschummelt. Das ist zwar nichts Neues und schon lange bekannt, aber besonders bei Vanilleeis wird häufig mit künstlichen Aromen gearbeitet (obwohl natürliche Vanille oder Vanilleextract die einzig legalen Optionen sind), und Milcheis wird oft mit Pflanzenfett versetzt.

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Hannes July 12, 2009 at 21:23

Für mich war es neu – und ich finde es grauenhaft, wenn wir so veräppelt werden. Wobei ich mich auch leicht veräppelt fühle: “Zeitung” und BILD schließen sich bei mir gegenseitig aus 😉

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Ramin July 13, 2009 at 09:02

Hi Hannes,

kann Deine Einstellung zur BILD gut nachvollziehen – nur waren die zu dem Zeitpunkt die einzigen, die das veröffentlicht haben, noch dazu mit einem so schönen Bildchen das echte Garnelen und daneben die Labor-Version darstellt, und somit am anschaulichsten.
Einen Tag später hat dann jedoch auch die ZEIT drüber geschrieben 🙂 http://www.zeit.de/online/2009/29/lebensmittelimitate-analogkaese-formschinken und die sueddeutsche Zeitung http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/672849
Hoffe das entspricht eher Deinem Gusto 😉

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