Weltmeister im Wettessen: 68 Hotdogs in 10 Minuten

06.07.2009

Ein neuer Weltrekord im Wettessen: 10 Minuten hat der Champion Joey Chestnut gebraucht, um 68 Hotdogs zu verstopfen.

Ein zweifelhaftes Talent, auch wenn er damit ein Preisgeld von 20000 US-Dollar einheimst.

Denn wer sich überfrisst (und dafür reichen schon wesentlich weniger als 68 Hotdogs), der riskiert seine Gesundheit.

ueberfressen

Ich bin mir nichtmal so sicher, ob gelegentliches extremes Überfressen dick macht. (Wenn man sich die Leute anschaut, sehen sie nicht wirklich fett aus. Und ich selbst war früher bei Freunden auch als “Ramin mit den 3 Mägen” bekannt, und hatte nie Übergewichtsprobleme).

Aber es ist einfach zu viel, was in die “Maschinerie” hineingestopft wird – es überlastet das System, wie eine Überflutung.

Zum einen schlägt der Blutzuckerspiegel aus, und das ist mit einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Risiken verbunden. (Beispielsweise Demenz im Alter und Gedächtnisstörungen).

Ich selbst war lange Zeit ein extremer Überfresser – ich habe Essen schon immer sehr genossen. Glücklicherweise bin ich mit einem magischen Stoffwechsel ausgestattet – die Art, wie ich mein Essen genieße, hat sich trotzdem verändert. Einst stand ich den Ruf die Teller leerzuessen – und zwar ziemlich egal, wieviele Leute am Tisch saßen, und wieviel Essen auf dem Tisch stand. Seit einigen Jahren genieße ich viel bewusster, und intensiver.

Vor einigen Jahren hätte ich noch gesagt: bewußter-geschmuster! Wenn’s schmeckt, dann rein damit, nich so pingelig! Und wenn Du auch so etwas denkst, dann probier einfach mal eine andere Genuss-Strategie aus. Die Freude, die Du aus dem Essen schöpfst wird tatsächlich größer.  Ich bin v0n einem “Hardcore-Heavy-Metal-Esser” zu einem “Synfonie-Orchester-Esser” geworden, und genieße die feinen Nuancen des Essens jetzt viel intensiver, als die großen Mampf-Schmatz-Baddabuums! (Ich plädiere dafür, dieses Wort in den Duden der deutschen Sprache aufzunehmnen).

Foto: Kashfia Rahman

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