Multitasking: Schlimmer als Kiffen & 0,8 Promille

29.05.2009

MultitaskingViele Menschen glauben nach wie vor, dass Multitasking effektiver ist – dabei haben Wissenschaftler schon lange anderes bewiesen. Wer Multitasking betreibt, macht mehr Fehler und braucht länger für die verschiedenen Aufgaben, als wenn er sie der Reihe nach durchführen würde. Dass es uns oftmals so vorkommt, als würde uns das Multitasking helfen Dinge schneller zu erledigen, ist eine psychologische Täuschung – denn wir merken nicht, wie einzelne Sekunden beim Wechseln von einer Aufgabe zur anderen verloren gehen. Und weil unser Gehirn durch den Wechsel so beansprucht wird, entsteht für uns der subjektive Eindruck von Produktivität.
Eine weitverbreitete Form des Multitaskings ist es, während des Autofahrens zu telefonieren. Forscher haben jedoch herausgefunden, dass man so sein Unfallrisiko vervierfacht und die Reaktionsfähigkeit der eines Angetrunkenen mit 0,8 Promille im Blut gleicht.

Kiffen besser für’s Gehirn als Multitasking?

Eine andere Studie hat gezeigt, dass Mitarbeiter, die Multitasking betreiber schlechtere Leistung bringen als Mitarbeiter, die unter Einfluss von Cannabis stehen.
Und trotzdem gibt es immernoch viele, die darauf beharren, dass Multitasking für sie besser funktioniert, sie besser arbeiten, wenn der Fernseher im Hintergrund läuft, und, und, und. Ich werde in einem zukünftigen Blogeintrag darauf eingehen, warum das so ist – und ob es nicht doch stimmt, dass für manche Multitasking effektiver ist.

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Kitesurf-matze July 22, 2009 at 14:46

Ach das ist gut zu wissen 🙂
wie war das Frauen können gut multitasking und so !? 😉

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