Last-Minute Learning: Die Nacht vor der Prüfung

28.05.2009

Morgen ist die Prüfung – jetzt ist Pauken angesagt, denn der Lernstoff muss rein in den Kopf.

Viele Schüler praktizieren Last-Minute-Learning, weil sie a) denken so weniger Zeit für’s Lernen zu brauchen oder b) glauben, dass sie unter Druck besser lernen. Dabei ist es schon lange erwiesen, dass das viel schwieriger und unwirksamer ist, als regelmäßig ein bisschen zu lernen.

Last Minute Learning

Und unter Druck – mit Stress im Nacken – lernt es sich sowieso schlechter als entspannt. Denn die Hormone Cortisol und Adrenalin, die bei Stress im Körper freigesetzt werden, lösung bei uns “fight of flight” Reaktionen aus. Und die Energie geht aus dem Hirn in die Arme und Beine, das Denken fällt schwerer, weil der Körper in erhöhter Alarmbereitschaft ist.

Und: wer Last-Minute-Learning praktiziert, der verzichtet auf einen wichtigen Vorteil: die natürliche Funkitionsweise seines Gedächtnisses. Denn 5 Wiederholungen einer Information, die wir binnen 3 Stunden machen hinterlassen im Gedächtnis bei weitem nicht so tiefe Kerben wie 5 Wiederholungen einer Information, die über 5 Tage verteilt sind. Mehr über optimale Wiederholungsintervalle von Information zur besseren Speicherung im Gedächtnis gibt’s im kostenlosen Kopf-Training.

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