Vitamin D hilft dem Gedächtnis

27.05.2009

Eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie mit 3369 Versuchspersonen hat gezeigt, dass hohe Vitamin D-Werte im Blut mit guten geistigen Leistungen einhergehen. Versuchspersonen mit hohen Vitamin D-Werten erzielten besonders gute Ergebnisse bei Gedächtnistests.

Sonnenlicht und Vitamin DIn vielen Fällen in denen Menschen dauerhaft unter einer schlechten Gedächtnisleistung leiden und eine verminderte Konzentrationsfähigkeit haben kann es sinnvoll sein, die Ernährungsgewohnheiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Im KopfKurs ist ein komplettes Modul dem Thema geistige Fitness und Ernährung gewidmet. Denn obwohl das Gehirn nur etwa 2% des Körpergewichts eines Menschen ausmacht, verbraucht es 20% der Gesamtenergie des Körpers – und diese Energie bezieht es zu großen Teilen aus der Nahrung.

Die einfachste und natürlichste Art den Vitamin D Spiegel in Deinem Blut zu erhöhen jetzt in den Sommermonaten ist einfach Sonnenlicht zu tanken.Für hellhäutige Leute reicht es schon aus täglich 20-30 Minuten der Sonne ausgesetzt zu sein. Das Sonnenlicht muss (und sollte) nicht zu stark sein, um keinen Sonnenbrand zu riskieren. Dunkelhäutige Leute müssen der Sonne länger ausgesetzt sein, denn deren Hautpigmente filtern viel von dem UV Licht aus das in Vitamin D verwandelt wird. Das heißt allerdings auch, dass Sonnenschutzmittel die Vitamin D Produktion drosseln. Deshalb ist das sanfte Morgenlicht, oder das Abendlicht am besten um “ungeschützt” Sonne tanken zu können. (Ein weiterer Grund um schon früh Morgens für einen kleinen Spaziergang oder ein bisschen Sport aus dem Haus zu gehen).
Natürliche Quellen von Vitamin D sind unter anderem:

  • fettige Fische
    • Hering (ein Vitamin D Spitzenreiter unter den Fischen!)
    • Wels
    • Lachs
    • Makrelen
    • Sardinen
    • Thunfisch
    • Aal
  • Eier
  • Butter

Falsche oder mangelhafte Ernährung führt dazu, dass das Gehirn “mit gezogener Handbremse läuft”. Hirnfreundliche Ernährung hingegegen erlaubt uns, das volle geistige Potential zu nutzen, das in uns steckt.
Quelle: Journal of Neurology, Neurosurgery & Psychiatry (englisch)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: