Gedächtnistraining für’s wahre Leben – Personen erinnern

31.05.2011


Bei dieser Übung geht es nicht um eine Merktechnik, mit der Du Dir Personen merken kannst – sondern es ist Training, dass Dir dabei hilft Deine Fähigkeit Dich an Personen zu erinnern weiter auszubauen.

Ein Problem mit Gedächtnistraining ist, dass es oft am wahren Leben vorbeigeht. Es ist nicht realistisch. Es gibt sogar wissenschaftliche Studien die das beweisen, die im Grunde genommen sagen: Gehirntraining funktioniert nicht.

Die meisten Arten von Gehirnjogging und Gedächtnistraining sind so aufgebaut, dass man für das Erledigen bestimmter Aufgaben Punkte bekommt. Und je öfter man eine bestimmte Art von Übung macht, desto besser schneidet man ab, desto höher der Punktestand. Das ist befriedigend und begeistert, es hat eine spielerische Qualität – und der Trainingseffekt macht sich am steigenden Punktestand bemerkbar. Was jedoch fehlt ist der Transfereffekt. denn oftmals ist die Fähigkeit, die man trainiert sehr begrenzt, und so abstrakt, dass es für’s wahre Leben keine Bedeutung hat.

Beispielsweise wird beim Gedächtnistraining manchmal eine Übung gemacht, in der es darum geht sich eine Reihenfolge von willkürlichen Buchstaben zu merken. Zum Beispiel

WMTKIQNVUKAXHGKLJ.

Je öfter man solche Reihenfolgen lernt, desto besser wird man darin. Doch im echten Leben gibt es nur sehr wenige Situationen in denen es einen Vorteil bringt so eine Reihenfolge auswendig zu lernen.

Die Übung die Du im heutigen Video siehst ist sehr simpel und einfach. Doch unterschätze ihre Wirkung nicht. Es geht darum, Deinen Denkapparant herauszufordern – ein bisschen weiter zu denken als Du es gewohnt bist zu denken, ein bisschen mehr Anstrengung zu investieren als es noch “bequem” ist. Das ist eine der Eigenschaften von wirksamen Gehirntraining.

Mehr Gedächtnistraining – und Tipps wie Du Deine grauen Zellen fit halten kannst – findest Du im KopfKurs.

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