Dankbar sein und glücklich werden

24.05.2011


Es gibt so viele Dinge in unserem Leben, die wir als selbstverständlich hinnehmen. Und so vieles über das wir uns beklagen. Sei öfter dankbar – nicht anderer Leute wegen, sondern deinetwegen. Denn Du hast Undankbarkeit nicht verdient – nicht die Undankbarkeit anderer, und erst recht nicht Deine eigene.

25% glücklicher durch Dankbarkeit

Dankbar sein kann Dich glücklicher machen. Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen die ein “Dankbarkeits-Tagebuch” führen glücklicher werden. 25% glücklicher sogar. Egal was man davon halten mag, Glücksgefühle in Prozentpunkten messen zu wollen – es ist zumindest ein deutliches Anzeichen dafür dass es wirkt.

Doch das sind noch nicht alle Effekte von Dankbarkeit. Dankbare Menschen verfügen über mehr Energie, sind optimistischer und leiden seltener unter Stress und Depressionen.

Es ist leicht, undankbar zu sein. Es ist leicht sich auf das Negative zu fokussieren und sich zu beklagen und zu beschweren. Aber leicht bedeutet nicht immer gut. Wenn Du etwas ändern willst, dann am besten mit einem positiven Ziel. Und um ein positives Ziel zu verfolgen brauchst Du Energie. Und die kannst Du zum Beispiel aus Dankbarkeit gewinnen.

Übe Dich im dankbar sein. Ein Dankbarkeits-Tagebuch zu führen ist eine schöne Übung. Dadurch lenkst Du jeden Tag Deine Aufmerksamkeit auf etwas Positives. Du lernst die guten Dinge im Leben mehr zu schätzen. Du freust Dich öfter. Du wirst Dir bewusster sein für all das Glück, das Dir jeden Tag widerfährt.

Am besten schreibst Du in Dein Dankbarkeits-Tagebuch nachts bevor Du schlafen gehst, oder morgens direkt nach dem Aufstehen. In den 30 Minuten vorm Schlafengehen verfügen Deine Gedanken über eine besondere Kraft. Was Du in den 30 Minuten bevor Du einschläfst denkst und fühlst beeinflusst Dich in den darauffolgenden Stunden des Schlafens viel mehr.

Oftmals vergessen wir das dankbar sein im Alltag einfach. Es gibt so viel zu tun. So viel zu lernen. So viel zu sagen. So viel zu denken.

Dr. Robert Emmons ist ein führender Experte wenn es um die Psychologie der Dankbarkeit geht. Ein Tipp von ihm ist, Erinnerungshilfen in Deinen Alltag einzubauen. Das kann zum Beispiel der Drache der Dankbarkeit sein. Der Danke-Drache fliegt jede Woche in Dein Email-Postfach. Und dann stellt er Dir eine Frage, die Dich dankbar sein lässt.


Drachen gelten in China als mächtige Glücksbringer, der auch vor Unheil schützen kann. Auch heute noch führen Chinesen in aller Welt den Drachentanz aus – auch als Geste der Dankbarkeit. Mit ihrer Dankbarkeit stimmen sie den Drachen gütig – und er beschenkt sie großzügig weiterhin mit Glück in ihrem Leben.

Der Drache der Dankbarkeit hat die Macht Dir Glücksgefühle zu schenken – füttere ihn mit Dankbarkeit, und erfreue Dich an seinen Geschenken.

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