Kreativitäts-Kick: Schlaf

09.06.2009

Dass Schlaf gut für’s Gehirn ist, darauf gehe ich im KopfKurs ausgiebig ein.

Eine neue Studie hat gezeigt, dass Schlaf auch kreativer macht.

Schlaf macht kreativ

Schlaf macht kreativ

Besonders der REM-Schlaf fördert Kreativät. REM steht für “rapid eye movement”, also zu deutsch: schnelle Augenbewegungen. Es gibt ja verschiedene Stadien des Schlafes, und während des REM-Schlafes “zucken” unsere Augen, und wir träumen.

Das haben die Forscher herausgefunden, indem sie Versuchspersonen beim Schlafen beobachteten. Eine Gruppe von Versuchspersonen wurde so lange schlafen gelassen, dass sie auch REM-Schlaf erlebten. Die andere wurde nur kurz schlafen gelassen, so dass sie keinen REM-Schlaf erlebten.

Die REM-Schläfer schnitten bei den Kreativitätstest besser ab, als die Nicht-REM-Schläfer.

Viele kreative Leute wissen schon lange um die kreative Kraft des Schlafes und nutzen sie gezielt. Sie machen den Schlaf zu ihrem Helfer, und gestehen offen ein, dass viele ihrer besten Ideen und Meisterwerke dem Schlaf entsprungen ist.

Was bedeutet das für Dich?

Mach Dir den Schlaf zum Assistenten. Wenn Du ein Problem lösen musst, oder mit dem Ergebnis Deiner Arbeit noch nicht ganz zufrieden bist – wenn Du nach einer tollen Idee suchst: dann Schlaf einfach mal drüber. Beschäftige Dich vor dem Schlafengehen mit der Thematik und formuliere eine Frage, bevor Du einschläfst.

Beispiele:

  • Für Schreiber (Blogger, Schriftsteller, Werbetexter, etc.):
    Wie schreibe ich diesen Text so, dass er von den meisten Menschen gelesen wird? Wie bekomme ich die meisten Reaktionen darauf? Wie schreibe ich am hilfreichsten und klarsten? Welche Überschrift verwende ich? Wie strukturiere ich den Text?
  • Für Schüler und Studenten:
    Was fehlt mir noch zum Verständnis dieser Thematik? (Z.B. Chemie/Mathe/…)
  • Für Verhandlungen:
    Wie kann ich mich in der Verhandlung so positionieren, dass ich bekomme was ich will? Welche Möglichkeiten gibt es, dass ich UND der andere mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden sind?
  • Für private Probleme:
    Was muss ich lernen/verstehen, um diese Situation zu meistern? Was kann ich tun, um diese Herausforderung zu überwinden? Wer kann mir dabei helfen?
  • Für das Berufsleben:
    Wie kann ich meine Arbeit so gestalten, dass sie mir mehr Freude macht, und ich vorwärts komme?
  • Für gesundheitliche Herausforderungen:
    Wie kann ich mein Verhalten ändern, um wieder fit und gesund zu werden?
  • Als Hilfe bei der Entscheidungsfindung:
    Was ist die beste Wahl? Mit welcher Entscheidung fahre ich langfristig am besten? Wenn ich mich für Option A entscheide, welche Konsequenzen hat das für mich?

So paradox es klingen mag – aber Schlaf kann Dir die Augen öffnen. Schlaf kann Dir helfen, Dinge zu sehen, die Dir sonst verborgen bleiben.

Und wem das immernoch nicht reicht: Im KopfKurs bekommst Du viele Tipps, die Dich kreativer machen.

Mehr zu der neuen Studie lesen:

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