Morgenmuffel

Morgenmuffel – 7 Tipps für gute Laune schon ganz früh morgens

15.08.2010

Kennst Du das auch? Morgens, wenn es sich doch eigentlich so angenehm im Bett liegt. Das weiche Kissen, die warme Decke… Und dann: der Wecker! Piep, piep, piep, oder klingelingeling – oder dadada!

Selbst Deine Geheimwaffe – die Schlummertaste – ist nur kurzfristig imstande den Angriff des Feindes abzuwehren.

Widerwillig gibst Du dem Nötiger nach und stehst auf. Jaja, muss ja… denkst Du Dir.

Du denkst an das ganze Zeug, das heute erledigt werden muss – und würdest am liebsten gleich wieder zurück ins Bett, oder noch lieber ans Meer und Dich am Strand sonnen, oder wenigstens davon träumen. Aber nee…

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre – läuft jetzt auch noch alles schief!

Die Milch ist alle! Da war doch gestern noch was drin! Wer hat die Milch ausgetrunken?! Du weißt doch, dass ich am Morgen meine Milch zum Kaffee brauche!

Und  die Zahnpastetube ist offen! Verdammt, ist das denn so schwer zu kapieren wie man einen Deckel zudreht? Jetzt ist vorn so eine eklige trockene Kruste dran! Ich hab Dir das doch schon tausendmal gesagt!

Der Blutdruck schießt in die Höhe, und ja: Deine Gefühle sitzen am Steuer, und Du auf dem Beifahrersitz.

So oder ähnlich sieht ein ganz normaler Start in den Tag im Leben eines Morgenmuffels aus. Und in Deutschland gibt es laut einer Umfrage rund 20 Millionen Morgenmuffel – das ist jeder vierte Deutsche.

Veranlagung, Biorhythmus hin oder her – es gibt ein paar Tipps für gute Laune schon ganz früh am Morgen.

  1. Strecken wie eine Katze
    Katzen strecken und dehnen sich oft erstmal bevor sie überhaupt aufstehen. Und Katzen wissen was gut ist. Es ist garnicht notwendig ein komplettes Fitnessprogramm am Morgen einzuplanen – es reicht schon morgens, wenn Du aufwachst Dich ein wenig im Bett zu dehnen und zu strecken.
  2. Früher aufwachen
    Wenn Du morgens so spät aufstehst, dass alles auf den letzten Drücker passieren muss, dann fängt der Tag schon stressig an. Kein Wunder, dass man da schlecht gelaunt ist. Ein bisschen früher aufstehen hilft Dir, es am morgen entspannt und gelassen anzugehen. Unter Zeitdruck gut gelaunt zu sein und sich munter zu fühlen ist nämlich tatsächlich sehr schwer.
  3. Aerobische Übungen
    Nichts Schweißtreibendes – einfach nur ein paar Hampelmänner, Kniebeugen, Liegestützten, ein bisschen auf der Stelle Joggen oder was auch immer, zwei bis fünf Minuten reichen vollkommen aus. Es geht im Grunde genommen nur darum den Körper so zu bewegen, dass Dein Herz ein bisschen schneller und kräftiger schlägt. Denn die erhöhte Pulsfrequenz kurbelt alle anderen Systeme in Deinem Körper an.
  4. Kaltes Wasser
    Ins Gesicht – oder gar in der Dusche! Ein einfacher Tip für die ganz Harten.
  5. Freundschaft mit dem Wecker schließen
    Manche Wecker machen es einem tatsächlich schwer mit Schwung in den Tag zu starten. Wenn der Wecker klingt wie ein Feueralarm, ist das nicht gerade einladend aus Schlummerland zurückzukehren. Mit schöner, positiver Musik geweckt zu werden ist meist angenehmer. Es gibt auch spezielle Wecker die auf ganz sanfte Weise wecken – mit Licht und Geräuschen die phasenweise eingeschaltet werden um den natürlichen Aufwachprozess zu simulieren, anstatt das abrupte Ende des Schlafes wie es die meisten Wecker machen.
    Aber: Manche Menschen „brauchen“ das Hardcore-Programm zum Aufstehen – für die ist also so ein nervender Aggro-Wecker die beste Lösung.
  6. Besser Schlafen
    Dein Körper braucht ausreichend guten Schlaf. Und wenn er nicht genug davon bekommt, dann wirst Du Dich auch noch müde und unausgeschlafen fühlen, wenn Du 8 oder 9 Stunden geschlafen hast. Vielleicht brauchst Du einen kleinen Trick zum besser Einschlafen, oder es ist einfach nicht dunkel genug für guten Schlaf in Deinem Schlafzimmer.
  7. Frühstücken gegen’s Grantig sein
    Ein gutes Frühstück hilft gegen morgentliche Grantigkeit. Denn wenn Du morgens launisch bist, dann kann eine Ursache dafür einfach sein, dass Deine Serotonin-Werte im Keller sind. Serotonin ist ein Glückshormon – es trägt also mit dazu bei, dass wir in einer guten Stimmung sind. Am morgen sind die Serotoninwerte oft im Keller, weil wir über viele Stunden nichts gegessen haben.

Und wenn das alles nicht hilft und Du Dich morgens immernoch aus dem Bett quälen musst, dann kommt bald Teil 2 🙂

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Paula September 8, 2010 at 11:29

Also bei mir ein ruhiger Start in den Tag auch die beste Medizin gegen Morgenmuffeligkeit. Füher bin ich oft auf den letzten Drücker aufgestanden, schnell fertigmachen und los – keine Zeit zum “Wach werden”. Da mussten meine Mitmenschen schon manchmal so einiges gegrummel in Kauf nehmen – am besten die nächsten 2h gar nicht ansprechen :p
Aber mit einem entspannten Start in den Tag siehts schon ganz anders aus.
Danke für den Beitrag, werde die anderen tipps auch mal beherzigen (obwohl ich einiges schon instinktiv tue).

LG

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Katharina September 13, 2010 at 08:42

Ach was für tolle Tipps! Ich bin morgens auch unausstehlich und vielleicht könnten mir diese Tipps dabei helfen, etwas schneller in die Gänge zu kommen. Obwohl ich z.B. kaltes Wasser am Morgen schrecklich, schrecklich und nochmals schrecklich finde! :-O Da muss ich einfach mal einen anderen Tipp geben: Mir hilft es total, wenn ich morgens so eine Duschpflege wie die von s.Oliver mit so einem total fruchtigen Duft oder so eine mit ätherischen Ölen, die die “Lebensgeister wecken” sollen, benutze. Das macht mich schon richtig munter. Aber die anderen Tipps werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren!

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Daniel October 13, 2010 at 23:18

Oh wow echt gute Tipps! Viele davon hab ich schon ausprobiert bzw sind laufend mit dabei, aber es geht immernoch nicht.

Übrigens: Wenn man muffelig ist, WIE SOLL MAN DANN FRÜHER AUFSTEHEN, “nur” um zu frühstücken?=P etwas paradox.

Bin mal gespannt auf den 2. Teil!

Beste Grüße!

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Lr4You January 24, 2011 at 09:22

Super Beitrag, sind schöne Tipps dabei, die helfen können 😉
Ich werds mal ausprobieren und schauen ob was hilft.

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