Bluthochdruck & Ernährung

07.06.2010

Meist wird einem bei Bluthochdruck nur eine Liste von “verbotenen Lebensmitteln” überreicht, auf die man dann verzichten soll. Aber es gibt tatsächlich auch Nahrungsmittel, die gut für Dich sind. So kannst Du Deine Ernährung quasi zu einem Bluthochdruck Naturheilmittel machen.

Kalzium & Vitamin D

Sowohl Vitamin D als auch Kalzium helfen dabei Deinen Bluthochdruck zu senken. Kräuter wie Brunnenkresse, Petersilie, Dill, Kümmel, Schnittlauch, Sellerie, Grünkohl, Lachs, Sardinen, Nüsse, ungesalzene Sonnenblumenkerne und blättrige Gemüse mit dunkelgrünen Blättern sind auch gute Kalziumquellen. Ob Milch wirklich so eine gute Kalziumquelle ist, wie allgemein angenommen ist gerade etwas umstritten – einige Experten scheinen der Meinung zu sein, dass unser menschlicher Organismus das Kalzium aus der Kuhmilch nicht wirklich verarbeiten kann.

Magnesium

Auch magnesiumhaltige Nahrungsmittel sind bei Bluthochdruck empfehlenswert. Dazu zählen zum Beispiel Weizenkeime, Vollkorn-Haferflocken, Naturreis, roher Portulak und weiße Bohnen.

Dunkle Schokolade

Auch dunkler Schokolade wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt. Flavonoide in dunkler Schokolade können dazu führen, dass sowohl der systolische wie auch der diastolische Blutdruck gesenkt wird.

Kalium

Kalium hilft dem Körper überschüssige Flüssigkeit loszuwerden – das hat zum Effekt, dass das Herz entspannter pumpen kann. Kaliumreiche Nahrungsmittel sind zum Beispiel Pilze, Bananen, Datteln, Bohnen, Chilies, Käse, Spinat und Kartoffeln.

Sonstiges

Knoblauch, Omega-3 Fettsäuren, ballaststoffhaltige Nahrung,

Natürlich solltest Du keine Wunder erwarten und musst auch andere Dinge tun, aber Du kannst Deine Ernährung so gestalten, dass sie deine Bluthochdruck Therapie unterstützt, statt sie zu sabotieren. Genug Leckereien sind ja dabei um das Essen gesund zu genießen 🙂

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tobias kocht! June 13, 2010 at 17:11

Gut zu wissen. Alles von dir erwähnte esse ich viel. Jetzt muss ich nur noch meinen Blutdruck checken.

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Theresa November 29, 2010 at 14:01

Vielen Dank für die nützlichen Tipps, bei mir ist nämlich auch genau dein beschriebener Fall eingetreten. Mein Arzt gab mir eine Broschüre und Liste, in der steht was man nicht essen sollte, toll dachte ich mir, so wird der hohe Druck dann ja auch nicht reduziert, sondern bleibt gleich… Mal ein bis zwei Sitzungen bei einer Ökotrophologin mitmachen, dann weiß man bestens bescheid 😉

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