Vorstellungskraft: Dinge mehr mögen, als Du sie eigentlich magst

17.01.2010

Manchmal mögen wir Dinge nicht, die gut für uns sind (z.B. Sellerie), und manchmal mögen wir Dinge, die nicht gut für uns sind (z.B. Schokolade).

Interessanterweise kann das was wir im Kopf mit einem Ding tun beeinflussen wie sehr wir es mögen.

Wissenschaftler haben ein lustiges Experiment veranstaltet: sie boten Versuchspersonen ein Grashüpfer-Curry in einer Dose an. Eine Gruppe von denen wurden die Grashüpfer angeboten, und sie sollten angeben, wie gut oder schlecht sie das Curry mögen. Eine andere Gruppe sollte sich vorher vorstellen, dass sie die Grashüpfer tatsächlich körperlich vermeiden (also zum Beispiel das Curry mit ihren Händen angeekelt von sich schieben), und eine andere Gruppe sollte sich vorstellen, dass sie sich auf die Dose zubewegen.

Die Gruppe, die sich vorstellte sich auf die Dose zuzubewegen, hat das Grashüpfer Curry besser beurteilt als beide anderen Gruppen.

Wenn wir Kinder füttern machen wir ja oft alle möglichen Faxen, um ihnen gesundes Essen schmackhafter zu machen. Das funktioniert aber auch für Erwachsene 🙂

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