Adventskerze als Entspannungstraining

Entspannungstraining gegen Weihnachtsstress

06.12.2009

Am 6. Dezember bricht bei manchen Menschen schon der Weihnachtsstress aus. Entspannungstraining hilft sich dagegen zu schützen.

Egal ob durch Hypnose, Autogenes Training, Yoga, Biofeedback, Meditation oder andere Entspannungs-Methoden – es tut gut den Stress einfach loszulassen.

Wer sich oft gestresst fühlt, der versucht oft gegen den Stress anzukämpfen. Aber das ist noch eine weitere Aufgabe, die in die sowieso schon prall gefüllte ToDo-Liste gequetscht werden muss. Stattdessen Stress zu bekämpfen kannst Du Entspannung trainieren – denn dann je mehr Entspannung Du in Deinen Körper und Geist lässt, desto weniger Platz bleibt dem Stress.

Eine ganz einfache Form des Entspannungstrainings ist es, einfach die vielen kleinen Momente, die wir sonst ungenutzt im Alltag verstreichen lassen ganz bewusst zur Entspannung zu nutzen.

An einer roten Ampel stehen? Jemanden anrufen und warten, dass er rangeht? Am Wasserkochen stehen und darauf warten, dass das Wasser endlich kocht? Den Computer anschalten und warten bis das ganze System hochgefahren ist?

All das sind Möglichkeiten für ein bisschen Entspannungstraining. Schon ein paar tiefe, angenehm entspannte Atemzüge, ein paar angenehm entspannte Gedanken, und ein paar gute Gefühle im Körper kreiseln lassen, und schon hast Du ein bisschen mehr Entspannung in Dein Leben gebracht.

Es gibt immer einen Grund sich über etwas zu ärgern – zum Beispiel eine zu lange Schlange im Supermarkt. Aber statt diese Momente an Ärger und Frust zu verschenken, kannst Du sie genauso gut genießen.

Und wenn Du willst, kannst Du dabei gleichzeitig noch Deine Gedanken austauschen. Anstatt “Jetzt dauert das schon wieder so lange, und die olle Oma muss jetzt ihre 14,83 natürlich mit Kleingeld bezahlen…” kannst Du Dir zum Beispiel denken: “Hab ich es gut, dass ich einfach in einen Laden gehen kann und hier alle möglichen Früchte und Gemüse aussuchen kann, die ich will, selbst Sachen, die vor 100 Jahren in Deutschland keiner kannte.” (Ja, es ist dann leicht auch hier zynisch zu werden und zu sagen: “das soll ein Grund zur Freude sein? Das ist doch normal!” Aber für große Teile der Weltbevölkerung wäre das schon ein Traum).

Was auch immer für Dich passt. Nur weil Du Dich an einer “Selbstverständlichkeit” erfreust heißt das noch lange nicht, dass Du deshalb nicht nach mehr Streben kannst. Aber wenn Du die kleinen Dinge schon nicht genießen kannst, dann werden Dich die großen Träume denen Du (vielleicht) hinterherjagst auch nicht glücklich machen.

Also – Entspannungstraining zum glücklich sein in die kleinen Alltagspausen einbauen.

Foto: Ruxandra Moldoveanu

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