Musik Psychologie

Musik hilft beim Sport

21.10.2009

Es gibt wohl kaum jemanden von uns, dem nicht ein bisschen mehr Bewegung gut tun würde. Musik kann dabei helfen, motivierter Sport zu treiben und gleichzeitig mehr zu leisten. Was die meisten Sportler wohl schon aus eigener Erfahrung kennen ist jetzt auch wissenschaftlich bestätigt worden.

Die Stimme im Kopf die sagt: “Ich kann nicht mehr”

Bestimmt kennst Du die Stimme im Kopf die sagt: Ich kann nicht mehr. Meistens ist es gut darauf zu hören – und manchmal ist es gut, weiterzumachen. Musik hilft dabei. Versuchspersonen fanden die gleiche Leistung auf dem Laufband im Durchschnitt etwa 10% leichter, wenn sie beim Laufen Musik gehört haben.

Eine andere Studie wurde mit Fahrradfahrern durchgeführt. Denen wurde der gleiche Song mehrmals hintereinander vorgespielt während sie Rad gefahren sind – allerdings wurde die Geschwindigkeit leicht verändert – um etwa 10%, gerade so, dass man es noch nicht bewusst wahrnimmt. Wenn die Musik schneller abgespielt wurde, fuhren die Radfahrer schneller (legten eine 3,5% längere Distanz zurück in der gleichen Zeit im Vergleich zur normalen Geschwindigkeit). Wenn die Musik langsamer abgespielt wurde, fuhren sie auch langsamer (3,8% kürzere Distanz im Vergleich zur normalen Geschwindigkeit).

Musik lässt und schneller essen (oder langsamer)

Musik beeinflusst nicht nur die Geschwindigkeit mit der wir Sport treiben, sondern auch die Geschwindigkeit mit der wir essen. Brian Wansink hat Tests in einem Restaurant gemacht und von allen Gästen die Zeit gemessen, wie lange sie mit einer Mahlzeit verbringen. Im Hintergrund wurde Musik abgespielt. Je schneller die Musik, desto schneller waren die Leute mit ihrem Essen durch, und desto schneller war die Kaugeschwindigkeit (die auch vermerkt wurde). Langsame Musik hatte den gegenteiligen Effekt.

Die große Harmonie

Jeder Mensch reagiert auf Musik. Sie erzeugt eine emotionale Resonanz in uns. Aber im Grunde genommen ist es mit jedem Ding im Universum so – alles schwingt, und reagiert auf anderes. Ein einzelner Grashalm den wir im Vorbeigehen mit unserem Blick überstreifen löst eine viel schwächere Resonanz in uns aus als ein ergreifendes Musikstück, ein ergreifender Sternenhimmel, Sonnenuntergang oder eine atemberaubende Berglandschaft – aber auf irgendeine Weise ist doch alles mit allem verbunden. In manchen Dingen ist diese Verbindung offensichtlicher als in anderen, aber sie ist in allem vorhanden.

Wenn Du öfter ganz bewusst Deine Fühler ausstreckst und Dinge wahrnimmst, die Du sonst nicht beachtest, wird das eine große Bereichung für Dein Leben sein.

Und Du kannst auch selbst darauf achten, dass Du mehr positive Resonanz in anderen erzeugst.

Mehr darüber, was Gehirn so macht kannst Du auch in die Psychologie der Musik erfahren.

Keep jamming,
Ramin

PS: Nicht unbedingt ein Workout-Song – aber ein positive vibration song 🙂

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